Meditation-Anleitung

Mit Meditation ruhiger und gelassener werden

Ein häufiger Wunsch

In meinem Kopf ist es ständig so laut. Ich kann einfach meine kreisenden Gedanken kaum abschalten.

Ruhe, einfach einmal zur Ruhe kommen, ach wäre das schön.

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Der Alltag verlangt uns so einiges ab. Auf der Arbeit ist es stressig und so vieles muss erledigt werden. Das beste Mittel ist im Grunde genommen, dann einfach einmal nicht zu denken :-). Ist das einfach? Für einen Kopfmenschen, mit kreisenden Gedanken sicherlich nicht. Es kann aber trainiert werden.

Im Grunde ist Meditation sich hinsetzen und einmal nichts denken. Geräusche, Gerüche, die Umgebung da sein lassen, ohne zu bewerten. Am Anfang kommt noch der eine oder andere Gedanke auf, während man da so sitzt. Diesen Gedanken einfach vorbeiziehen und weitergehen lassen, wie einen guten Freund, der einfach kurz grüßt.

Wenn du auf der Suche nach Meditation bist, dann stellst du dir sicherlich die Frage: „Wozu ist Meditation gut?“ oder „Wie funktioniert Meditation eigentlich?“ In diesem Artikel will ich Euch einige Tipps zu dem Thema Meditation geben und auch welche positiven Eigenschaften die Entspannung mit Meditation aufweist.

„Man kann nur eine leere Schüssel füllen.“

Sinnspruch aus dem Zen-Buddhismus

Die Vorteile durch Entspannungstraining mit Meditation

Bedingt durch deine regelmäßige Entspannung mit Meditation kannst du viel ruhiger und gelassener werden. Du gehst entspannter in den Alltag und kannst besser auf Stresssituationen reagieren. Bist du entspannt, kannst du dich besser konzentrieren. Das Chaos im Kopf kann sich reduzieren. Du lernst im Laufe der Zeit Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne daran festzuhalten. Dies kann dir zu größerer Klarheit verhelfen.

Mit Meditation lernst du dich selbst auch besser kennen. Ich selbst begebe mich dann immer auf eine Reise in mein innerstes Selbst. Bilder, Gedanken, Gefühle können aufkommen, unterbewusstes kann auf einmal bewusst werden. Durch diese innere Ruhe und dem Kontakt mit dir selbst, kannst du auch selbstbewusster werden. Du lernst dich im Laufe der Zeit besser kennen.



Wie beginnt man eine Meditation?

Zunächst einmal, du brauchst keine Hilfsmittel. Im Grunde nur eine bequeme Unterlage oder Stuhl. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass es dir bequem ist. Lockere deine Kleidung, nichts darf zwicken oder dich stören.

Tipp: Normalerweise benötigst Du auch keine Meditationsmusik*. Aber gerade Anfängern rate ich dazu, da sie beim Abschalten der Gedanken sehr hilfreich ist.

Meditationsanleitung

Suche dir einen Meditationsplatz. Es sollte ein ruhiger Ort sein, an dem du nicht gestört wirst. Am besten schaltest du dein Telefon aus und bittest dein Umfeld dich die nächsten 25 Minuten nicht zu stören. Der Platz sollte bequem, ruhig und etwas abgedunkelt sein. Sämtliche Außenreize möglichst vermindern.

Für den Anfang besorge dir eine passende Meditationsmusik*. Die meisten haben eine Dauer von 20 – 25 Minuten.

Setze dich aufrecht auf ein Kissen und achte darauf, dass deine Wirbelsäule gerade ist. Lege deine Hände auf den Schoß oder auf die Knie, je nachdem was dir angenehmer ist.

Schließe deine Augen.

Atme ganz tief ein und aus. Fühle dabei den Atem ein- und ausfließen aus deinem Körper, aus deinem Mund.

Konzentriere dich auf das Heben und Senken deines Brustraums, das Ausfließen des Atems aus deiner Nase. Gedanken können kommen, lass sie einfach vorbeiziehen. Wenn dir etwas in den Sinn kommt, denk nicht weiter darüber nach. Lass den Gedanken einfach weitergehen. Das ist am Anfang völlig normal. Lausche nur dem Atem und der Meditationsmusik. Bleib dabei aber ganz locker und lass es einfach geschehen. Solltest du trotzdem Gedanken nachgehen, sei nicht so streng mit dir. Im Laufe der Zeit wirst du dies sicherlich auch noch lernen. Sollte es dir langweilig werden, bleib einfach dabei und mach einfach weiter und genieße die Ruhe.

Nach Ende der Meditation die Hände zu Fäusten ballen, wieder lockern, tief durchatmen und sich so richtig strecken. Wichtig ist, dass du danach richtig wach geworden bist. Wenn du tief in der Meditation versunken warst, dann ist es wichtig, dass du eine gewisse Benommenheit wieder abschüttelst.

Wie geht es weiter und gibt es noch weitere Meditationstipps?

  • Meditiere am besten immer am gleichen Ort und an jedem Tag. Ideal wäre auch zu gleichen Zeit. So konditionierst du deinen Körper auf Ruhe und Entspannung. Es ist manchmal wie ein Highlight des Tages. Eine kurze Zeit nur für dich. Nutze sie, du hast es verdient!
  • Geduld ist hier durchaus notwendig. Nicht jeder kann auf Anhieb meditieren. Im Grunde ist es auch ein Entspannungstraining und wie das Wort Training schon sagt, solltest du einfach üben und dranbleiben.
  • Wichtig ist, dass es kein MUSS ist sondern ein SEIN. Je mehr du es von dir selbst forderst, desto mehr verkrampfst du. Nimm es als ein Geschenk an dich selbst. Fordere von dir nichts, sondern lass es einfach zu.
  • Kreisende Gedanken, Unruhe, Langeweile können aufkommen. Einfach die Gefühle und Gedanken kommen lassen, nicht unterdrücken und vorbeiziehen lassen. Bewerte nicht während du meditierst sondern beobachte einfach.

Solltest du trotz Übung nicht mit dieser Form der Entspannung zurechtkommen, dann empfehle ich dir eine angeleitete gesprochene Meditation*. Hier wirst du durch eine Geschichte bzw. Bilderwelt geführt. Gesprochene Phantasiereisen können auch ein Tor für den Einstieg in eine unbegleitete Meditation sein.

Meditation kann positive Wirkung auf folgende Faktoren haben:

  • Angst, Panikattaken, Prüfungsängste
  • Stress
  • Konzentration und Merkfähigkeit
  • Schlafstörungen
  • Verbesserung der Gelassenheit
  • Kopfschmerzen
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Verbesserung der Vorstellungskraft und Körperwahrnehmung

Weiterführende Informationen zum Autogenen Training

Mit dieser CD mit 6 geführten Meditationen finden Anfänger stufenweise in die Meditation hinein:

Ebenfalls mit Begleit-CD bietet dieses Buch einen gelungenen Einstieg für Menschen, die gerne gleich zur Sache kommen:

Fazit

Meditation bedarf etwas Übung.

Am Anfang schleichen sich noch Gedanken in den Ruheprozess und es kann etwas langweilig sein.

Das Üben lohnt sich aber, da du dadurch ruhiger und gelassener wirst.

* Partnerlinks. Letzte Aktualisierung am 15.12.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API