Schritt 2: Zielsetzung für ein gelasseneres Leben

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Ich bin zum Beispiel ein Mensch, der doch zumindest im Ansatz gerne wüsste, wo die Reise hingeht. Natürlich begegnen uns viele Weggabelungen in unserem Leben und ob wir dann wirklich zum ersehnten Ziel steuern, ist für mich persönlich eine Sache der Fokussierung.

Natürlich wünsche ich mir auch eine Million auf dem Konto, eine Luxusvilla und jede Menge Personal, das sich um alles kümmert. Jedoch gibt es Ziele, die nicht unbedingt realistisch sind, es sei denn, man hat viel Glück.

Eine Zielsetzung sollte aber möglichst realistisch sein. Wichtig ist, dass du zwar ein größeres Ziel anvisierst, dann anschließend aber dieses Ziel in Schritte aufteilst. Diese Schritte sind überschaubarer und für den Fall, dass es Rückschläge gibt, arbeitest du besser kleinere Schritte aus.

Motivation ist die Energie, die uns vorantreibt

Motivation ist gerade bei einer Veränderung sehr wichtig. Jedes erreichte kleine Ziel, ich nenne es auch jedes erreichte kleine Glück, sollte belohnt werden. Überlege dir mit jedem kleinen Erfolg eine Belohnung. Was magst du? Mit was kannst du dich selbst beschenken und dir eine Freude machen? Denke immer daran, du hast es verdient!

Motivierend ist es auch, zunächst einen Blick in die Vergangenheit zu richten. Wir sehen häufig das Negative in unserem Leben. Dies ist völlig normal, da das Negative uns am meisten zu schaffen gemacht hat. Die ganzen Verletzungen, Enttäuschungen und Schicksalsschläge, aber hey es gab durchaus auch Positives in deinem Leben. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge im Leben. Mache dir doch einmal eine Liste mit allen positiven Erlebnissen, Menschen, glücklichen Momenten in deinem Leben. Lasse dir dafür Zeit und denke intensiv nach. Dafür gibt es natürlich auch ein Arbeitsblatt (s.unten).

Deine positiven Eigenschaften und Begabungen – wer bin ich?

Wenn du schon einmal über glückliche Momente nachdenkst: Schau dir doch auch einmal alle deine Begabungen, positiven Eigenschaften und Taten an. Worin bist du besonders gut, was hast du an Gutem getan in deinem Leben? Manchmal sind es auch kleine Dinge, wie z. B. du warst einfach für einen anderen Menschen da.

Entwickle Träume, um deine Ziele zu finden
Jetzt ist es Zeit zum Träumen. Wie sollte dein Leben idealerweise in 2 Jahren aussehen? Denke daran: bleibe realistisch. Dann gehst du stufenweise zurück, dein Leben in einem Jahr, 6 Monaten, 3 Monaten und in einem Monat. Überlege dir einen Weg der kleinen Schritte, um gelassener zu werden und mehr Zeit für dich zu haben. Das unten eingebundene Arbeitsblatt hilft dir dabei Visionen zu entwickeln und Ziele zu definieren.

Schließe einen Vertrag mit dir selbst
Jetzt wird es konkret. Wenn du dich mit deinen Träumen und Zielen beschäftigt hast, solltest du nun einen Vertrag mit dir selbst abschließen. Es ist wichtig, dass du deine Ziele möglichst konkret formulierst, dir auch einen Termin setzt und dir ebenso eine Belohnung versprichst. Du solltest diesen Vertrag entweder deutlich sichtbar aufhängen oder auf deinem Schreibtisch platzieren, sodass du ihn jeden Tag sehen kannst und dich an dein dir selbst gegebenes Versprechen erinnerst. Dieses Versprechen ist wichtiger als jedes vorangegangene. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben.



Unterstützer und Helfer finden – Motivatoren

Gab es Menschen die dich auf deinem Weg begleiten und dich unterstützt haben? Können sie dich nochmals unterstützen? Suche dir Unterstützer auf deinem neuen Weg zur inneren Ruhe und Gelassenheit. Es sollten Menschen sein, die deine Zuversicht stärken und mit denen du ganz offen reden kannst.

Was würden andere Menschen Positives über dich sagen? Denke darüber nach und schreib es nieder.

Du kannst die anderen nicht ändern, aber du dich selbst schon.

Kennst du die Geschichte mit den zwei Krügen und der Wasserstelle?

Eine ältere Frau hatte zwei große Krüge, die jeweils am Ende einer langen Stange hingen. Diese trug sie über ihren Schultern. Einer dieser Krüge hatte einen Sprung, während der andere vollkommen in Ordnung war, und die gesamte Menge des Wassers, das die alte Frau in ihnen trug, behielt. Am Ende des langen Weges vom Fluss zu ihrem Haus kam der gesprungene Krug dagegen immer nur halbvoll an. So geschah das zwei lange Jahre hindurch. Die Frau brachte immer nur eineinhalb Krüge Wasser mit nach Hause. Der Krug, der voll geblieben war, war selbstverständlich sehr stolz auf seine Leistung. Der gesprungene Krug hingeben schämte sich sehr seiner Unvollkommenheit und seines Elendes und dass er immer nur die Hälfte dessen erbrachte, zu dem er geschaffen worden war.

Nach zwei Jahren dessen, was er als bitteres Versagen empfand, sagte er eines Tages zu der Frau am Fluss: „Ich schäme mich so sehr über mich selbst, weil der Sprung in meiner Seite das Wasser die ganze Zeit auf dem Weg vom Fluss nach Hause herauslaufen lässt“.
Die alte Frau lächelte und sagte: „Sahst du, dass auf deiner Seite des Weges Blumen wachsen, aber nicht auf der anderen Seite? Ich habe immer von deiner Schwäche gewusst und darum habe ich diese Blumen auf deiner Seite gesät. Jedes Mal, wenn wir zurückgehen, dann gießt du sie. Zwei Jahre lang konnte ich diese schönen Blumen pflücken und damit meinen Tisch schmücken. Wenn du nicht derjenige wärest, der du bist, müsste mein Haus ohne diese Schönheit bleiben.“

Jeder Krug erfüllt seine Aufgabe und der gesprungene Krug erschafft durch seine vermeintliche Unvollkommenheit wahre Schönheit.

Jeder von uns besitzt Schwächen und Fehler, die ihn einzigartig machen. Und es sind gerade unsere Unvollkommenheiten und Sprünge, die unser Leben so einmalig und reich machen. Nimm jeden Menschen, wie er nun einmal ist, und sieh das Positive in ihm.

Betrachte dich mit anderen Augen – entdecke dich selbst

Es mag sich für dich befremdlich anhören, aber male einmal ein Bild von dir. Wie siehst du dich selbst? Viele Menschen können z. B. morgens nicht in den Spiegel schauen und folgendes sagen: „Ich liebe dich“. Ein „Ich mag dich“ wäre schon ein guter Anfang. Überwinde deine Hemmungen und sage jeden Morgen diesen einen wundervollen Satz: „ICH LIEBE DICH“, schenke dir dabei ein Lächeln oder mach ein lustiges Gesicht. Hauptsache du fühlst dich dabei wohl und akzeptierst dich, so wie du bist.

Aufgaben

Download ArbeitsblattPositive Eigenschaften, Begabungen, Leistungen, glückliche Momente, Unterstützer, die positive Einschätzung deiner Person durch andere

Download ArbeitsblattEigene Ziele entwickeln und entdecken. Zeit zum Planen, erfülle deine Wünsche. Zielsetzung der kleinen Schritte inkl. Belohnung

Download Arbeitsblatt„Vertrag mit mir selbst“

 

Suche dir zukünftige Unterstützer, sprich sie gezielt an und erkläre, um was es geht.

Selbstbild malen – wie siehst du dich im Moment

Jeden Morgen in den Spiegel schauen und „Ich liebe dich“ sagen. Ein Lächeln dazu wäre auch ganz nett.

Entwickle ein Bild, ein Motto oder ein Symbol für deine eigene Kampagne der Selbstveränderung

Zielsetzungen

* Partnerlinks. Letzte Aktualisierung am 17.10.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API