Schritt 7: Gelassenheitsübungen

Weitere kleine Gelassenheitsübungen für ein glücklicheres Leben

Heute schon gelacht? Für uns Erwachsene ist der Alltag eher ernsthaft geprägt und wir nehmen uns selten Zeit für einen entspannten fröhlichen Abend. Aber das sollten wir! In vielen Großstädten gibt es zwischenzeitlich Kurse für Lachyoga, Lachclubs und Gruppen die sich zum Lachen treffen. Es mag auf dich vielleicht befremdlich wirken, aber diese Treffen sind von großem Wert. Du speicherst diese Treffen und Situationen oder einen guten Witz in deinem Gehirn ab. Manchmal denkst du dann an einen Satz oder einen Gegenstand der dich daran erinnert und fängst an zu schmunzeln.

Wenn du solche Treffen nicht magst, dann besuche regelmäßig ein Kabarett oder Veranstaltungen von Komikern. Ist dies zu teuer, dann schau dir Komödien im Fernsehen oder bei Streaming-Diensten an.

Lachen ist so gesund! Es werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone werden freigesetzt. Lachende Menschen sollen allgemein gesünder und auch gelassener sein.

Lachende Menschen sind gelassene Menschen!



Versuche jeden Tag deinen Mitmenschen ein Lächeln zu schenken. Am Anfang ist das nicht einfach, aber überwinde dich und lächele mehr. Toll wäre es auch, wenn du dich im Spiegel anschaust und dich dabei anlächelst. Schenk dir doch selbst auch ein Lächeln. Lachen ist wie Gähnen ansteckend. Lächelst du einen Menschen an, wird er es in den meisten Fällen erwidern. Um dich jeden Tag zum Lachen zu bringen, schau dir täglich solche Videos an. Diese kleine Gelassenheitsübungen verhelfen dir etwas entspannter den Alltag zu bewältigen.

Video | Vera F. Birkenbihl – Humor in unserem Leben
Sie sagt eigentlich alles, was nötig ist. Wir steigen bei Minute 16:29 ein, aber schau dir das Video ruhig ganz an. Es ist sehr unterhaltsam und sehr informativ 😀

Video | Lachanfall in der U-Bahn
Hier kannst du beobachten (und vielleicht am eigenen Leib erfahren), wie ansteckend Lachen sein kann.

Glaubensansätze überprüfen und andere Lösungen finden

Ich habe ja schon einiges über unterbewusste Regeln und Erwartungen geschrieben. Wichtig ist jetzt, dass du sie erkennst und auch umdeutest. Was waren nochmal Glaubensansätze? Glaubensansätze sind unbewusste Regeln und Erwartungen, die dein Denken und Handeln unbewusst beeinflussen. Mit diesen Glaubensansätzen schaffst du dir deine eigene Realität. Es entspringt deinem eigenen Geist und ist somit für dich auch änderbar. Kennst du die selbsterfüllende Prophezeiung? In dem du dich auf diese negative Einschätzung versteifst, wirst du auch genau in diese Richtung handeln oder Signale senden.

Schauen wir uns jetzt den Glaubensansatz „Ich mache alles falsch!“ an.

Wie löse ich mich von Glaubensansätzen?

Zunächst solltest du dir eine Liste mit deinen negativen Glaubensansätzen anlegen. Überlege dir täglich, ob neue dazu gekommen sind und ergänze deine Liste.

Schau dich auch in deinem Bekanntenkreis und der Familie um. Höre bewusst zu und versuche auch hier die negativen Überzeugungen herauszufiltern. Wenn es möglich ist, halte dich von Freunden bzw. Bekannten fern, die dich negativ beeinflussen.

Nun stell dir folgende Fragen:

  • Verbessern die Glaubensansätze mein Leben?
  • Was passiert, wenn ich weiter an diesen negativen Überzeugungen festhalte?
  • Welche Vorteile ergeben sich, wenn ich sie loslasse?
  • Welche Gefühle habe ich, wenn ich mich davon befreie?

Formuliere zu jeder negativen Überzeugung eine positive Überzeugung, zum Beispiel: „Ich mache alles falsch!“ umdeuten in: „Es ist alles okay, so wie ich es tue.“

Wichtig ist dabei auch, dass du dir dann vorstellst, wie erfolgreich du dabei bist. Stell es dir vor deinem inneren Auge vor und nimm die Gefühle wahr. Auch diese Vorstellung ist für dein Gehirn ein Lerneffekt und wird dir in Zukunft helfen, dich positiver auszurichten.

„Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der
Dinge!“

Epiktet, (50-138 n. Chr.)

Die eigene Realität – Visualisierung

Dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob du wirklich etwas erlebst oder dies nur die Vorstellung davon ist. Das bedeutet, dass du dir deinen Erfolg vorstellen kannst und auch deine Überzeugungen ändern kannst. Du trainierst dein Gehirn, sich zukünftig anders auszurichten und dein Verhalten anzupassen.

Aufgaben – Gelassenheitsübungen

Download ArbeitsblattÜberlege dir, welche Glaubensansätze dich in deinem Leben ausbremsen. Wenn sie dir nicht gleich bewusst sind, dann lege eine Liste an und notiere sie dann, wenn sie dir auffallen. Danach deute Glaubensansätze um und fühle dich in die positive Situation ein.

Download ArbeitsblattGut wäre auch, wenn du dir bewusst wirst, wie oft du das Wort „muss“ verwendest. „Muss“ für dich selbst oder „muss“ für andere. Was erwartest du von anderen Menschen die etwas für dich „müssen“. Schau dir deine Erwartungen genauer an.

Gelassenheitsuebungen

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