Gelassenheit lernen - gelassen leben

Gelassenheit lernen – hier erfährst du wie

Warum suchst du nach Gelassenheit?

Du möchtest dein Leben entstressen und dadurch gesünder leben? Du bist auf der Suche nach einem Training oder Übungen, um deinen Alltag besser zu gestalten und um in belastenden Situationen ruhig und gelassen zu reagieren? Wahrscheinlich suchst du auch nach Gelassenheitsübungen, die sich leicht und schnell umsetzen lassen. Ich biete dir hier auf dieser Webseite einen 10-Schritte-Plan als Anleitung und Hilfestellung.

Mein Name ist Bärbel Schellen­berg und ich bin Psycho­thera­peutin HPG. Auf dieser Web­seite gebe ich dir An­re­gungen, Tipps und Ge­dan­ken­an­sätze zum Thema Ge­las­sen­heit.

„Je bewusster du lebst, desto klarer werden auch die Wege, um zu mehr Gelassenheit zu gelangen.“

Gelassenheit ist in unserem Alltag sehr wichtig. Eine stressige Situation macht sich auch in unserem Körper bemerkbar. Auf längere Zeit gesehen kann dies zu einer Beeinträchtigung unseres körperlichen und seelischen Wohlbefindens führen.

Ich bin mir sicher, da du dies jetzt gerade liest, bist du bereits zur wichtigsten Erkenntnis gelangt und zwar, dass du in deinem Leben etwas ändern möchtest. Dies ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung.

Gelassenheit lernen ist, um es mit wenigen Worten zu sagen, die bewusste Eigenbeobachtung und das trainierte Anwenden von Strategien. Im Endeffekt gilt es, um mehr Gelassenheit zu erlangen, die eigenen alten Verhaltensweisen, Motive, Muster und Wertesysteme bewusst bei sich selbst zu beobachten, zu bewerten und gegebenenfalls zu ändern.

Ent­spannungs­training

Entspannung ist ein ganz wichtiger Faktor, um Gelassenheit zu lernen. Die innere Ruhe hilft dir, deine Gedanken zu fokussieren. Du empfindest weniger Stress und die Anspannung lässt nach.

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Acht­sam­keit

Achtsamkeit ermöglicht dir, dich ohne Vorurteile auf eine Situation zu fokussieren. Es ist ein bewusstes Betrachten des jeweiligen Moments. Durch die Übungen können die Wahrnehmung verbessert und dadurch auch der Stress reduziert werden.

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Gelassen­heit

Dies ist ein Schwerpunkt meiner Seite. Hier erhältst du Hilfestellungen für eine verbesserte Gelassenheit. Diese sind von praktischen Lernhilfen, Tipps und vielen nützlichen Infos begleitet.

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Ein­schlaf­probleme

Gerade wer unter Stress leidet, der klagt oft über Einschlafprobleme. Auf diesen Seiten bekommst du Anregungen, Tipps und Informationen für einen verbesserten Schlaf. Hier erfährst du, wie du deine Schlafstörungen besser in den Griff bekommst.

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Buch­tipps

Hier findest du Bücher zu den jeweiligen Schwerpunkten meiner Seite, die ich selbst verwende und für nützlich befunden habe. Ich hoffe, dass ich dir mit den Empfehlungen weiterhelfen kann.

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Finde heraus, warum du bisher in einer stressigen Situation nicht die innere Ruhe bewahren konntest.

Was könnte die Ursache sein?

  • Du warst schon einmal in einer solchen Situation und fühltest dich unterlegen.
  • Du hattest andere Erwartungen bzw. Motive an diese Situation und die betroffenen Personen.
  • Du gingst von vornherein mit negativen Annahmen in diese Situation?
  • Du kennst deine eigenen Motive und Bedürfnisse nicht und warst überfordert?
  • Du fühltest dich hilflos oder der Situation ausgeliefert (Kontrollverlust)?

Anschließend solltest du dir selbst folgende Fragen stellen:

  • Gab es schon einmal eine ähnliche Situation und wie waren meine Reaktionen? Tritt diese Situation des öfteren auf? Wie sind die Folgen? Gibt es ein Muster?
  • Wie reagieren die betroffenen Personen auf diese Situation und welche Motive könnten diese haben?
  • Welche Gefühle hatte ich in dieser Situation und warum? Gab es auch körperliche Reaktionen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, um eine solche Situation zu lösen. Wie kann ich sie positiv beeinflussen? Welche Konsequenzen haben die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten für mich und mein Gegenüber?
  • Ist es möglich die Situation zu ändern? Kann ich sie ändern oder habe ich keinen Einfluss? Ist es von Vorteil sich einem Konflikt zu entziehen? Welche Konsequenzen hätte dies? Wenn ich dieses Problem nicht ändern kann, kann ich damit leben? Wenn nein, wie könnte ich diese Entscheidung zu akzeptieren lernen?

Was beeinflusst deine Reaktionen und wie entsteht der innere Konflikt?

Hier solltest du dir zunächst bewusst machen, dass du im Laufe der Jahre Erfahrungen aus den verschiedensten Situationen gesammelt hast. Diese Erfahrungen sind in deinem Gehirn abgespeichert. Dein Gehirn vergleicht die aktuelle Situation mit bereits abgespeicherten Erfahrungen und regt somit eine erlernte Reaktion an. Diese Reaktionskette läuft häufig unbewusst, fast vollautomatisch ab.

Deine Reaktion wird aber auch noch von anderen Einflussfaktoren, wie dein gesellschaftliches Wertesystem, deine eigenen Werte, deine Bedürfnisse und auch von Traditionen beeinflusst. Gerade die eigenen Werte haben großen Einfluss auf dein Denken und Handeln. Sie sind es, die dich antreiben und dir die Energie für dein Tun geben. Wichtig ist es, dass du dir deiner eigenen individuellen Werte bewusst bist. Was treibt dich an und motiviert dich? Denk einmal darüber nach. Dieser Faktor ist für die eigene Reflexion von zentraler Bedeutung.

StressabbauenWie du sicherlich merkst, ist es wichtig, die jeweiligen Gegebenheiten möglichst objektiv zu bewerten und anschließend überlegt zu handeln. Diese Fähigkeit entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Wenn du erst einmal in einer problematischen Situation und auch noch ungeübt bist, erscheint dir die Auflistung von oben womöglich als nicht umsetzbar. Hier gilt es zunächst aus dem Teufelskreis der Stressreaktion herauszutreten, einfach nur zu beobachten und Schlüsse daraus zu ziehen. Wenn du vorher nicht Gelassen warst, dann kannst du dir das mit der Zeit aneignen. Sei geduldig mit dir, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Was sind deine Bedürfnisse?

Ein weiterer wichtiger Faktor ist auch, die eigenen Bedürfnisse zu kennen. Welche Bedürfnisse müssen unbedingt befriedigt werden und welche Motivation steckt dahinter?

Eine hilfreiche Übersicht bietet die Bedürfnisspyramide des amerikanischen Psychologen Abraham Maslow:

  • Grundbedürfnisse sind Bedürfnisse, die der Mensch zum Überleben benötigt (z. B. Essen, Trinken und Schlafen
  • Sicherheitsbedürfnisse betreffen die eigene Sicherheit, Stabilität, Schutz und Geborgenheit
  • Sozialbedürfnisse betreffen Freundschaft, Liebe und Gruppenzugehörigkeit
  • Die nächste Stufe sind die Individualbedürfnisse, auch Ich-Bedürfnisse genannt, wie Anerkennung und Geltung
  • Die Spitze bildet die Selbstverwirklichung
Eigene-Beduerfnisse-kennenlernen

Die eigenen Glaubensansätze hinterfragen

Glaubensansätze sind unterbewusste Regeln und Erwartungen, die unser Erleben, Denken und Handeln stark beeinflussen. Diese dogmatischen Schablonen haben wir im Laufe der Zeit erlernt und wir wenden sie unreflektiert auf uns und unsere Umgebung an. Es gibt sowohl positive als auch negative Glaubensansätze. Bedauerlicherweise kennen die meisten Menschen nur die negativen:

Beispiele:
„Wer fragt ist dumm.“
„Ohne Fleiß kein Preis.“
„Alle sind gegen mich.“
„Keiner versteht mich.“
„Ich bin ein Versager.“
„Wenn ich einmal glücklich bin, dann kommt gleich eine Katastrophe und zerstört alles.“
„Ich bin nichts wert und habe kein Glück verdient.“
„Was nichts kostet, ist auch nichts."

Unser Gehirn neigt dazu, negative Ereignisse besser zu erinnern als positive. Dies ist unserer Evolution geschuldet, da es früher ein beschützender Faktor vor gefährlichen Situationen war.

Es ist wichtig für dich, deine eigenen Glaubensansätze zu kennen und diese in Bezug auf deine bisherigen Handlungen zu reflektieren. Gerade Glaubensansätze begrenzen dich in deinem Handlungsspielraum und nehmen dir Kraft und Motivation für mehr Gelassenheit.

Fazit

Lerne deine Werte bewusst kennen. Reflektiere deine Handlungen unter diesem Gesichtspunkt.

Was motiviert dich und in welchem Zusammenhang steht dies zu deinen Werten.

Welche Bedürfnisse hast du und welche davon müssen unbedingt befriedigt werden.

Lerne deine Glaubensansätze kennen und denke über deine bisherigen Handlungen nach.